Germanische und keltische Fest-/Feiertage

Die Fruchtbarkeit und die Jahreszeiten spielten bei diesen Feierlichkeiten eine zentrale Rolle. Die Christen konnten insbesondere die germanischen Bräuche nicht ausmerzen, obwohl sie es mit aller Kraft versuchten. Als die jüdisch-christlichen Eroberer dies begriffen, haben sie, nicht unklug, die heiligen germanischen Feste integriert und umgedeutet respektive umbenannt. Z. B. wurde aus Julfest Weihnachten, aber den verbotenen Lichtbaum des Lebens der Germanen konnten sie nicht völlig ausschließen, sie nannten ihn später "Christbaum". Unser Ostarafest wurde "Ostern" genannt. In dieser Zeit soll ein jüdischer Schreiner, von seinem eigenen Volk in den Tod getrieben, für die "Sünden der Welt" gekreuzigt worden sein. Dieses hebräische Märchen wurde zum "heiligen" Feiertag. Die Christen verbreiteten ihre Lehre mit roher Gewalt und sozial-politisch eingetrichterter Indoktrination, die römisch-katholische Kirche hat es jedoch nicht vermocht, die Symbole der germanischen Fruchtbarkeitsgöttin Ostara zu verbannen: Noch heute, wie schon beim lichterfrohen Jul-/Lebensbaum, verwenden wir Ostara-Hase und Ostara-Eier. Das gewaltige Diktat der artfremden jüdisch-christlichen Religion erkennt man ohne Mühe, dennoch leben die Feiern Germaniens (auch dank dem Wodanskult) noch heute - unsere Ahnen haben sie bewahrt, und sie für unsere Kinder und Kindeskinder zu erhalten ist unser aller Pflicht!

 

Januar = Hartung


Perchtenfest:

Das neue Jahr wird mit einem Umzug begrüßt. Dabei ziehen 12 häßliche (das alte Jahr betreffend) und 12 schöne (das neue Jahr betreffend) Perchten (Perchta = Sagengestalt) mit. Die christliche Ausgabe davon sind die drei Königsumzüge. Diese sind allerdings auch rein heidnisch, denn damit sind die drei Schöpfungsgötter Wodan/Odin, Hönir und Loki gemeint.

Mittwinteropferfest:

Zu Ehren Donars/Thors - Mitte Januar; Donar kämpfte zu dieser Jahreszeit mit seinem Hammer Mjöllnir gegen die Reif-/Eis-/Frostriesen, Hirmthursen (Eisheiligen).

Fröblot:

Dieses Fest ist hauptsächlich Freyr/Frey/Fro-Ing, dem Licht und Fruchtbarkeitsgott gewidmet. Bei diesem Fest wird eine Puppe aus Stroh oder Heu auf einem Berg angezündet. Sie symbolisiert den Winter. Das Vieh wird mit Hasel und Birkenzweigen berührt, um fruchtbarer zu werden.

Fastnacht:

Vollmond nach dem 03.01. - hier wird das Ende des Eises / der Eiszeit gefeiert. Es war im Allgemeinen üblich, sich zu diesem Fest mit einer Tiermaske zu verkleiden.

 

Februar = Hornung


Disenopfertag:

Vor allem in Nordgermanien/Schweden - Verehrung der Ahnen und Naturgottheiten (höhere Wesen) und ihrer Herrscherin Freyja/Freya/Freia in der ersten Februarwoche. Frühlings Tag- und Nachtgleiche: 20.2.

 

März = Lenzing


Feier der Jugend:

Zu Ehren der Göttin der Jugend und Unsterblich keit, Idun/Iduna, wurde um die dritte Märzwoche ein Fest veranstaltet.

Frühlingsbeginn:

Im März (Tag ungenau) findet die Verehrung der Göttin der Erde und Häuslichkeit Nerthus statt. Ihr zuliebe gab es auch einen Umzug (Karneval), der mit einem geschmückten Wagen sowie einem Abbild ihrer stattfand. Dieses Fest zu Ehren Nerthus sollte für eine ertragreiche Ernte im nächsten Jahr sorgen.

Ostarafest:

Zum 20.03. hin wurde Ostara, die Göttin der Fruchtbarkeit, mit verschiedenen Opferritualen verehrt. Als Fruchtbarkeitssymbole zu diesem Fest galten insbesondere Eier und Kaninchen. Die Eier wurden oftmals bemalt und vergraben. Das Wiederauffinden dieser durch nahestehende Personen sollte für einen reichen Kindersegen im folgendem Jahr sorgen. Die Kaninchen wurden verbrannt oder verspeist. Im 19. Jahrhundert kam der Brauch zum heutigen Ostern* wieder auf.

* Ostarafest statt Ostern: Ostara ist die Zeit nach den kalten, dunklen Wintermonaten, wo sich die Natur regt und bewegt, zum neuen Erwachen. Die damaligen Landbesitzer und Bauern waren voller Freude und Glück als der Frühling begann, denn sie lebten von ihren Ernteschätzen, welche nun langsam aber sicher zur Neige gingen. So entzündeten sie voller Freude auch das Osterfeuer.

Das Ei, ein typisches Symbol der Fruchtbarkeit und Symbol des neuen Lebens, wurde somit auch in die Osterzeit mit eingebunden. So beschenkten sich die Bauern untereinander mit Eiern. Auch der Osterhase trägt seinen Sinn. Nicht nur als Lieblingstier und Begleiter der Göttin Ostara, sondern auch als Zeichen großer Fruchtbarkeit, da sich Hasen wie auch seine Verwandten die Kaninchen schnell vermehren und viele Nachkommen zeugen. Als durch die Christianisierung das Verzehren von Hasen in dieser Zeit verboten wurde, lebte der Brauch in dem Verzehren von Hasen aus süßem Gebäck oder Schokolade weiter. Doch damit allein gab sich die Kirche nicht zufrieden, sie bemächtigte sich voll und ganz dem heidnischen Frühlingsfest. In dem Bestreben, die Germanen aus ihrem naturnahen Verhältnis zu entreißen, knüpfte die Kirche an den Auferstehungsgedanken an. Sie vergewaltigte das Ostarafest in dem sie den Sinn des Festes umbog.

Von nun an wird zu dieser Zeit die märchenhafte Auferstehung eines hebräischen Schreiners gefeiert und nicht wie ursprünglich die Auferstehung des Lebens in der Natur. Doch bis heute sind die Sinnbilder des Ostarafestes, Hase und Ei, tief im Volk verankert, dies konnte die Kirche bis heut nicht verdrängen, und auch ihre Bibel kann diesen Symbolen bis heute keine Erklärung oder Bedeutung zuordnen, was mehr als Beweis für die wahre Herkunft des Osterfestes ist! Aus diesem Grund ist es wichtig, diese kulturellen Feste weiterzuführen, sie unseren Kindern nahzubringen, damit sie diese auch ihren Kindern weitergeben. Und somit ist auch das Weitergeben unserer deutschen Feste germanischen Ursprungs ein Stück Kampf um Deutschland, ein Stück Kampf für die Wahrheit!

 

April = Ostaramond


Wandelmond:

Dieses Fest hängt mit hoher Wahrscheinlichkeit noch mit dem vorausgegangenen/nachfolgenden Sigrblot zusammen. An diesem Tag war es üblich, mit anderen Scherze zu treiben.

Begrüßung des Sommers:

In der ersten Aprilhälfte wurden besonders der Alben und ihrem Herrscher Freyr/Frey gedacht.

Walpurgisnacht:

30.04. (Beltane), den Namen Walpurgisnacht verdankt das keltische Beltane eigentlich der germanischen Göttin Walpurga/Walburga, der Großen Göttin, für die es viele Bezeichnungen gibt. Die Hexen feierten in der Nacht zum 1. Mai traditionell die Heilige Hochzeit zwischen der Großen Göttin und ihrem Gefährten, die dadurch für fruchtbare Felder, Kindersegen und reichlich Jungvieh sorgten.

 

Mai =  Wonnemond


Hohe Maien/Sigrblot:

Gefeiert wird hier die Vereinigung von Wodan/Odin mit der Göttin Frija/Frigg. Es ist das Fruchtbarkeitsfest. Es fanden Jungfernversteigerungen statt, wo sich die jungen Männer ihre Braut ersteigern konnten. Natürlich mußten die Mädchen nicht teilnehmen - alles auf freiwilliger Basis. Junge Paare wälzten sich nackt im Tau auf der Wiese, um die Fruchtbarkeit der Natur auf sich zu übertragen.

 

Juni = Brachet


Sommersonnenwende/Sommersonnwendfeier:

Zum Mittsommer am 21.06.   wurden Sól/Sunna und Baldur/Balder im Juni zu den Feierlichkeiten der Tag- und Nachtgleiche geehrt. Die Sonne (Baldr) befindet sich auf ihrem Höhepunkt, um danach zu "sterben". Er wird von Loki, dem Gott der Lügen und des Feuers, mit einer Mistel umgebracht. Es wurden Teiche und Brunnen geschmückt, zu Ehren der Göttin der Sagen/Geschichten, des Wassers und der Weisheit, Saga/Sága.

 

Juli = Heuert


Leinenernte:

2. Vollmond nach Mittsommer (12. Ernting), hier wird der Erfolg der begonnenen Ernte gefeiert.

Getreide Feste:

Zu Ehren Freyrs/FreysDonars/Thors und dessen Gattin Sif wurden zum August hin Feste an den Abenden zur Getreideernte ausgelegt.

 

August =  Ernting


Hörmeitidr/Leinernte:

Donar/Thor wird gerufen, um gutes Wetter zu bekommen, damit die Ernte nicht vernichtet wird.

 

September = Scheiding


Herbstopferfest:

(Tag- und Nachtgleiche): Es wurde ursprünglich der Beginn der Jagd gefeiert (23.09).

Erntedankfest:

Eines der wenigen germanischen Feste, dessen Bedeutung bis in unsere Zeit noch nicht verloren ist. Es findet im September (30.09.) nach dem Einholen der Ernte statt zu Ehren von Donar/Thor, Sif und Freyr/Frey. Es wird drei Tage lang gefeiert. Den Göttern wird dabei für die Ernte gedankt. Balder/Baldr sinkt in die Unterwelt Hel, das Reich der Totengöttin (die Tage werden kürzer). Als Opfer wird der letzte Apfel am Baum hängen gelassen. Außerdem wird ein Eber geopfert und Wodelsbier gebraut. Aus den letzten Korngarben auf dem Feld wird ein Kranz geflochten.

 

Oktober = Gilb(h)art


Samhain/Halloween:

Samhain findet in der Nacht vom 31. Oktober auf den ersten November statt. Es ist ein Totenfest, an dem man den Ahnen gedenkt. Zu Samhain öffnet sich die Unterwelt und die Geister der Ahnen erwachen.

Zweites Disenopferfest:

14.-15. Oktober. Zu diesem Herbstfest wird den Wesen der Natur, den Elfen und Disen für eine erfolgreiche Ernte im nächsten Jahr, Kinderwunsch und ein friedliches Jahr ein tierisches und/oder pflanzliches Opfer dargereicht. Der 14.10. galt besonders den eigenen Ahnen.

 

FACEBOOK-Kommentar von Andreas J. Voigt am 2. November 2011:

Nun ja ... HALLOWEEN ... eigentlich ein keltisches Fest (geradezu UNgermanisch), welches in die USA ging, dort völlig pervertiert wurde und seit ein paar Jahren rundweg überflüssig nach Deutschland importiert wurde. Mal wieder eine große geldmachende Errungenschaft aus dem "Land der unbegrenzten UNmöglichkeiten"!

Sozialwissenschaftler sprechen Klartext: Halloween in der BRD ist der peinliche Aus...wuchs der kohlehydratenvertilgenden Unterschicht – von Soziologen auch beschönigend „Prekariat“ genannt. In den Einfamilienhaussiedlungen findet man diese schwachsinnige Sitte des unerlaubten Klingelns und Bettelns nicht, dafür in den Plattenbausiedlungen der „Hartz-IV-Verdächtigen“.

Nichtsdestoweniger bin ich Freigeist, und wenn Kevin, Chantal, Justin, Cindy usw. (schreckliche sozialdefizitäre Kindesnennungen!) unbedingt um noch mehr ungesunde Süßigkeiten anbohren wollen, dann bitte – aber VORSICHT ist angebracht, denn (siehe Nachrichtenmeldungen vom 1. und 2. November 2011) die Ausländer sind da klüger: Sie warten nämlich, bis die dummen Deutschen die Tüte voll haben, um diese dann zu klauen ... wie eine 15köpfige Jugendbande in Berlin-(Türken-)Wedding mal wieder anschaulich vorgeführt hat.

 

November = Neb(e)lung


Allerheiligen:

01.11. (Samhain/Halloween) Winteranfang. Die Germanen dachten damals, daß die Natur stirbt. Deshalb wird den Ahnen, Göttern und den Toten gedacht, indem sie Opfer brachten. Sie schmückten die Gräber mit Getreide, Nüssen und anderen Sachen. Es wurden keine menschlichen Opfer gebracht, hingegen aller Behauptungen. Die Krieger in Walhall wurden gerufen, um in der bevorstehenden Götterdäm-merung/Ragnarök (Kampf der Götter mit den Riesen) auf Seiten der Götter zu kämpfen. Walhall ist der germanische Ruheort der in einer Schlacht gefallenen Kämpfer, die sich als tapfer gezeigt hatten, die sogenannten Einherjer. "Normal" gestorbene Männer kamen in die Hel.

 

Dezember = Julmond


Sonarblot:

Zu diesem Zeitpunkt muß alle Arbeit für dieses Jahr getan sein. Anschließend werden 12 Nächte durchgefeiert, wobei jede Nacht für einen Monat steht. Im Kampf gegen die Riesen verlieren außer Widar/Vidar und Wali/Vali alle Götter ihr Leben. Diese rächen ihren Vater (Wodan/Odin) und zeugen einen neuen Gott, der als Reinkarnation von Wodan/Odin bzw. Balder/Baldr angesehen wird. Das Licht siegt über die Dunkelheit und neues Leben wird entstehen.

Julfest/Wintersonnenwende/Wintersonnwendfeier:

Ende Dezember (21.- 22.12.) / Erste Januar Woche. Jul bedeutet soviel wie Sonnenrad/Besprechung mit den Toten. Einige im Norden gepflegte Weihnachtsbräuche haben ihren Ursprung in dem Julfest – z. B. das Verbrennen des Julblockes am Herdfeuer oder das zauberkräftige Julbrot. In Schweden, aber auch wieder in Deutschland, gibt es heute noch den Julklapp, ein Geschenk, das heimlich vorbereitet und anschließend mit einem lautem Schrei in die Stube geworfen wird. Während der Jultage wurden auch die Juleide ( Eidsbruderschaften, Gemeinschaftsbindungen und Militärische Bündnisse) neu geschworen, damit sie auch im neuen Jahr Bestand hatten. Im Allgemeinen wurden Freyr/Frey und Wodan/Odin sehr verehrt. Der letzte Tag des Julfestes jedoch war der Frija/Frigg oder Freyja/Freya/Freia gewidmet.

Diese beiden wichtigen Daten im Jahr geht man seit Ur-Zeiten mit den sogenannten Sonnenwendfeiern an. Die Sonnenwendfeier gilt heute vor allem als altgermanisches Volksfest, da sie in Mitteleuropa bis zur Neuzeit sehr beliebt war. Neben den Germanen gelten auch die Kelten und Slawen als eifrige Sonnenwendfeierer. Im Laufe der Christianisierung Europas wurden die Kulte um die Sonnenwende von kirchlicher Seite bekämpft und verboten.

Doch der Sonnenwendkult war im Bewußstsein der Menschen so stark verankert, daß man ihn nicht auslöschen konnte. Deshalb drückte die Kirche der Sonnenwendfeier  einen christlichen Stempel auf. Ab dem 12./13. Jahrhundert wurde das Fest Johannis des Täufers auf die Sommersonnenwende gelegt und in das Johannisfest umbenannt.

Der mit der Sommersonnenwende verbundene Brauch des Sonnenfeuers wurde zum Johannisfeuer. Auch für die Wintersonnenwende wußte die Kirche ein Ersatz zu finden. So wurde aus dem germanischen Julfest das christliche Weihnachtsfest mit dem kleinen Jesus in der Krippe. Diese Idee kam den Kirchenfürsten um das 4. Jahrhundert.

Das germanische Jul war also am Tag der Wintersonnenwende.

Rauhenächte 

Darauf folgten die 12 Rauhenächte. Mit dem Julfest haben die Germanen das vollendete Sonnenjahr gefeiert. Das Sonnenjahr geht von Wintersonnenwende zu Wintersonnenwende und dauert exakt 365,25 Tage. Doch das Mondjahr hatte bei den Germanen auch eine große Bedeutung. Ein Mondjahr beinhaltet 12 Mondmonate, die jeweils von Neumond zu Neumond gehen. Diese 12 Mondphasen dauern jeweils ca. 29,5 Tage. Dies ergibt für die Länge des Mondjahres genau 354 Tage. So ergab sich für die Germanen eine Differenz zwischen Sonnen- und Mondjahr von 11 Tagen und 12 Nächten – die 12 Rauhenächte. Diese 12 Rauhenächte liegen somit sprichwörtlich „zwischen den Jahren“ und sind gewissermaßen zeitlos. 

Für die Germanen hatten die 12 Rauhenächte große Bedeutung. Hier sollten die Geschehnisse jeder einzelnen Nacht symbolisch für einen Monat des folgenden Jahres stehen. So sollen z.B. die Träume in diesen Nächten Aufschluß darüber geben, was passieren wird. Es wurden in diesen Nächten auch Orakel befragt, die Auskunft über die Zukunft geben sollten. Dieser Brauch hat sich im Bleigießen zu Silvester erhalten. Es heißt, daß in den Rauhenächten die Seelen der Verstorbenen als wilde Horde, angeführt von Wodan/Odin, durch die Luft brausen. Mit dem zu Jul entzündeten Räucherwerk wollte man die verstorbenen Seelen vom Heim fernhalten. Es wird allgemein angenommen, daß vom Rauch dieses Räucherwerkes der Name Rauhenächte abgeleitet wurde.

Frau Holle ist wahrscheinlich mit der germanischen Göttin Freyja, manche vermuten Hel, gleichzusetzen, sie gilt als Schutzpatronin in diesen Tagen. Frau Holle mag es nicht, wenn jemand faul und unnütz in den Tag hinein lebt, doch in diesen 11 Tagen und 12 Nächten möchte sie, daß der Mensch sich ausruht und sich auf sein inneres Wesen besinnt. Zu Jul soll er deshalb alle Gedanken und Verhaltensweisen, die nicht zu ihm gehören, fallen lassen. Symbolisch heißt es, daß diese fremden Eigenschaften von Wodans/Odins wildem Geisterheer der 12 Rauhenächte aufgenommen und für immer fortgetragen werden. Des weiteren sollen die Menschen in diesen Tagen Rückschau auf das vergangene Jahr halten und sich auf das Folgende vorbereiten und sich für dieses auch gute Vorsätze machen. 

Die Kirche hat die 12 germanischen Rauhenächte in ihrem Weihnachtsfest übernommen. Daher folgt auf die 12 Nächte nach dem ersten christlichen Weihnachtstag am 25. Dezember der 6.Januar als Dreikönigstag. Dieser ist nach den drei Magiern aus dem Morgenland benannt, welche dem Stern von Bethlehem folgten und so das Jesuskind fanden. Die Kirche verlegte also das Fest drei Tage nach vorne. Da der Beginn der 12 Rauhenächte seit Ur-Zeiten immer die erste Nacht nach der Wintersonnenwende war, hatten neben den Germanen auch Völker wie die Inder, Iraner, Griechen und Römer dieses alte Datum.

      Ding/Thing/Ting = Wiege der Demokratie

Im Februar, zu Beginn des Frühjahres, hauptsächlich aber im Sommer abgehaltene Volks- und Gerichtsversammlung (Ding-/Thingstätte) nach dem alten germanischen Recht während des Julis. In Island wurde es auch schon im Juni, vor oder nach Einholen der Ernte, abgehalten. Tyr - Ziu - Tiu - Tiwaz - Teiwaz, göttlicher Wahrer des Rechts und Schützer der Thingversammlung, wird in dieser Zeit sehr verehrt. 

 

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Germanische Wochentage:


Sonntag - altnord. Soldagr - Balder/Baldr - Tag der Sonne

Montag - altnord. Manidagr/althdt. Manatag - Mani/Heimdal - Tag des Mondes

Dienstag - altnord. Tyrsdagr/ aleman. Ziistag/ althdt. Ziostag/ niederdt. Dingstag - Tyr - Tag des Thingfriedens

Mittwoch - altnord. Odhinsdagr/ fries. Wönsdei/ altsächs. Gudendag/ engl. Wednesday - Odin/Wodan - (Mitt)e der (Woch)e

Donnerstag - altnord. Donarsdagr - Thor/Donar - Tag des Donners

Freitag - altnord. Friadagr/ althdt. Friijatag - Freyja - Freia - Tag für Verlobung & Hochzeit

Sonnabend/Samstag - altnord. laugardagr = Wasch- & Badetag/ althdt. Sambaztag/ nordwestdt. Satertag = direkte Ableitung vom römischen Tag des Saturn/ bei Sachsen, Friesen und Thüringern ist der germanische Begriff Sonnabend entstanden, was einfach soviel wie der Abend vor dem Sonntag bedeutet - Gebrüder Grimm haben versucht dem Tag Loki zuzuordnen als Entsprechung zu Saturn - Wasch- & Badetag 

 

Germanische Monate: 


Januar - Hartung - härtester & strengster Wintermonat

Februar - Hornung - heißt Bastard, weil er nur wenige Tage zählt

März - Lenzing - Monat, der länger werdenden Tage

April - Ostaramond - Monat der Frühlingsgöttin Ostara

Mai - Wonnemond - Wonne/Weide, bezieht sich auf den Sommerbeginn

Juni - Brachet - Begriff aus der Dreifelderwirtschaft

Juli - Heuert - Monat der Heuernte

August - Ernting - Erntemonat

September - Scheiding - Ende des Sommers

Oktober - Gilbhart - bezieht sich auf das bunte Herbstlaub

November - Nebelung - Monat der feuchten Winternebel

Dezember - Julmond - Monat der Wintersonnenwende/Julfestes


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