Die Farbe des Haupthaares

Eine eingehende Geschichte von weiblichen Sehnsüchten

 

Ägypter (3000 - 300 vor unserer Zeitrechnung)

Die natürlichen Haarfarben der Ägypter waren Braun, Schwarzbraun bis Schwarz. Die Ägypter legten viel Wert darauf, ihr eigenes Haar in Farbe und Natürlichkeit zu erhalten. Das Weißwerden der Haare wurde durch "Kochen von Blut eines schwarzen Kalbes, Rindes, Schlange, das mit Öl auf das Haupt gesalbt wird", verhindert. Beliebt war auch Blauschwarz, mit dem Perücken eingefärbt wurden. Als Färbemittel dienten Indigo, Henna und Safran.

 

Griechen (1500 - 150 v. u. Z.)

Die Griechen hatten meist dunkle Haarfarben. Allerdings galt bei ihnen blondes Haar als Haarfarbe der Götter, so daß sie mit Hilfe von Safran ihre dunkle Haare aufgehellt haben. Das einfachste Mittel war sich stundenlang mit gewaschenen Haaren in die pralle Sonne zu setzen, der Sonnenstich war natürlich inklusive. Um die Blondheit vorzutäuschen woben sie sich Goldfäden ins Haar ein. Spätere Forscher fanden die Goldfäden in den Gräbern von Griechen des 2. Jahrhunderts v. Chr.

 

Römer (500 v.Chr. - 500 nach unserer Zeitrechnung)

In der Römischen Kaiserzeit war Blond, das in verschiedenen Nuancen (besonders Gold oder Rotblond) zur Geltung kam, modern. Reiche Römer streuten sich dafür auch Goldstaub auf die Haare. Vor allem das blonde Haar der Germaninnen faszinierte die Römer. Das blonde Haar der Germaninnen wurde zu Perücken verarbeitet. Sie versuchten die blonde Pracht mit Hilfe von Birkenschalen, Eidottern und Kamilleblüten auf den Kopf zu zaubern. Auch alkalische Seife, germanische Kräuter und Salben so wie stundenlanges Aushaaren unter intensivster Sonnenbestrahlung waren sehr nützliche Methoden. Zum Aufhellen und Bleichen der Haare galten auch unter anderem Hennabrei, Kalk, Mixturen aus Meerwasser und Kamillenextrakte. Von der Effizienz dieser Mittel ist leider nichts überliefert. Besonders viel Geduld erforderte eine weitere Methode zum Aufhellen der Haare: Die Dauerwaschung des Haares mit Birkenasche. Die aber leider auch nicht sehr viel brachte!!!

 

Germanen (500 v. d. Zeitrechnung – 500 n. d. Zeitrechnung)

Schon Tacitus schreibt im 4. Kapitel seiner Germania über die Rasse und das Aussehen der Germanen: „Persönlich trete ich der Ansicht bei, die glauben, daß die Germanen ihr Blut nicht durch Heiraten mit Fremden befleckt haben, sondern eine eigenartige und rassenreine Volkseinheit geblieben sind, die sich von jedem anderen Volk unterscheidet. So haben sie denn auch trotz ihrer großen Volkszahl alle das gleiche Aussehen: die blauen Augen mit dem trotzigen Blick, das rötlichblonde Haar und die hochgewachsenen Körper ...“

Die Germanen haben im Kampf um ein freies Germanien auch auf das Erkennungsprinzip gesetzt, in Schlachten haben die wenigen Germanen, die nicht hellblonde Haare hatten, eine kalkhaltige Paste angewendet, um im Getümmel des Gefechtes strahlend blond zu erscheinen, somit konnten die Germanen aller Stämme zwischen Freund und Feind unterscheiden, denn die südländischen Römer, zentralasiatischen Hunnen oder östlichen Slawen waren vorwiegend schwarzhaarig.

Germanische Frauen wurden selten lebend gefangen genommen, sie haben meistens den „Freytod“ gewählt, statt die Sklaverei bei fremdländischen Horden zu erdulden. Die wenigen, die z. B. in Rom als Sklaven eingesetzt wurden, galten als aufsässig, widerspenstig und gefährlich, deshalb ließen es die Legionäre oft dabei, das lange blonde Haar der Germaninnen abzuschneiden, um diese an reiche Römerinnen oder arabische Händler zu verkaufen. Diese Haare galten als „germanisches Gold“, wer in Rom oder anderswo etwas bedeuten wollte, ließ sich dieses goldene Haar in das eigene schwarze hineinweben.

 

Mittelalter (500 n. d. Z. - 1500 n. d. Z.)

Im Mittelalter hatte man eine besondere Abneigung gegen Rothaarige. "Trau keinem Rotkopf, das sind schlechte und jähzornige Menschen." Dem rothaarigen Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation Otto II (973-983) wurde Übellaunigkeit nachgesagt. Blond wurde bevorzugt, Gold- und Gelbblond galten als die schönsten Haarfarben. Wer kein blondes Haar hatte, dem wurde ein Mangel des Standes, des Charakters oder die Herkunft aus einer barbarischen Nation nachgesagt – Rassenreinheit war ein wichtiges Gut. Kein Wunder, daß das Haarfärben schon früher groß im Trend war! Daher versuchte man im Mittelalter, sich vorwiegend eine blonde oder eine schwarze Haarpracht zuzulegen. Rothaarige Frauen liefen jetzt sogar Gefahr, als HEXEN verbrannt zu werden, denn Rot galt als die Haarfarbe des Verräters Judas.

Um dunkle Haare aufzuhellen:

Es wurde eine Paste aus gesalzenen roten Schnecken auf die Kopfhaut aufgetragen.

Um dunkelbraune Haare schwarz zu färben:

Dazu benötigt man einen Brei aus feingeriebenen Granatäpfel und grünen Walnußschalen mit einem Zusatz von Gallapfelpulver und Alaun. Mit diesem Brei bestrich man das Haar, fügte eine Mischung aus Schwefel und Öl hinzu und ließ es einen Tag und eine Nacht trocknen.

 

Renaissance (1450 - 1600 n. d. Z.)

In der Renaissance wurden blonde Haare sehr bevorzugt und schwarze Haare wurden unmodern. Neben Kontrasten, wie bräunliches Haar am Oberkopf und blondes Haar an den Seiten, war auch das durch Hennafarbe erreichte Tizianrot modern. Aufgehelltes Haar wurde auch mit Goldstaub und Irispuder eingestäubt. Die Methoden zum Bleichen waren meist geheim. Zutaten wie Eidechsenfett, Schwalbendreck und gebrannte Bärenknochen waren nicht ungewöhnlich. Auch Safran und eine Mischung aus Schwefel, Alaun und Honig waren nicht immer ungefährlich. Nach einer Kamillenwäsche bleichte man das Haar in der Sonne, indem man es auf die Krempe eines Strohhutes ausbreitete und in der Sonne trocknen ließ. Sobald die Haare trocken waren, wurden sie immer wieder mit einem in eine bleichende Essenz getauchten Schwamm befeuchtet.

 

Das Barock (1600 - 1720 n. d. Z.)

Im Spätbarock war die "Fontagne"-Frisur modern. Das zerzauste Haar wurde hochgestrichen und mit einem Strumpfband befestigt, man verzierte diese Frisur mit Blättern und Blüten. Bevorzugte Haarfarben der Frau waren braune und schwarze Nuancen. Schwarze Nuancen wurden mit einer Mischung aus Eichenwurzel-Rinde, grünen Wallnußschalen, schweren alten Rotwein und Myrtenöl hergestellt. Gegen rotes Haar benötigte man den Bleikamm. Bevorzugte Haarfarben der Männer, waren Löwenbraun und Gelb. Später wurden die Perücken weiß eingepudert.

 

Rokoko (1720 - 1789 n. d. Z.)

Am auffallendsten war die Tatsache, daß die Damen und Herren des Hofes weißgepuderte Haare trugen. Hierfür wurden in den Häusern so genannte "Puder-Kabinette" eingerichtet! Auch die Männer gingen mit der Mode und trugen rosa, violett oder blau gepuderte Perücken. Im Rokoko spielte die Farbe der Perücken eine wichtige Rolle. Silberweiß und Blond sollte sie sein, auch Schwarz stand in der Beliebtheitsscala ganz oben. Braunes Haar war weniger gefragt, es wurde deshalb in der Sonne gebleicht! Damals sagten die Haarfarben der Damen ihre Charaktereigenschaften aus!

- Blonde und weißliche Haare standen für jähzornig und zickig;

- rötliche Haare standen für schwermütig;

- schwarze Haare standen für melancholisch;

- gelbliche Haare für Fröhlichkeit

Dieser Aberglaube war der Grund dafür, daß viele Frauen durch das Haarfärben ihr "Temperament" verschleiern wollten.

 

Das Biedermeier (1820 - 1848 n. d. Z.)

Der Literatur kann man entnehmen, daß in der Biedermeierzeit rotes und graues Haar unbeliebt gewesen ist und schwarz die bevorzugte Haarfarbe war. Aber auch von schönem blondem Haar wurde geschwärmt. Auch im Biedermeier sah man bei roter Haarfarbe für die Trägerin schwarz, die alle möglichen schlechten Eigenschaften in sich vereinigte. Die Rezepte zum Färben wurden immer komplizierter und anscheinend auch gefährlicher. Ein Mittel, um sich die Haare zu schwärzen, sieht zum Beispiel so aus: Man verfertigt sich ein starkes Galläpfeldekot, und wäscht die Haare damit und läßt sie trocknen; hernach wäscht man sie mit einer Auflösung von grünem Eisenvitriol und läßt sie abermals trocknen. Dann wäscht man sie wieder mit dem Galläpfeldekot, und hernach wieder mit der Auflösung von Eisenvitriol, und dieses wiederholt man so oft, bis sie die gehörige Schwärze angenommen haben. Beliebt war auch das Griechische Wasser, das aus Silber, aufgelöst in Salpetersäure, besteht. Diese metallischen Mittel waren extrem gefährlich, weil sie Schwellungen, Kopfschmerzen und Vergiftungen hervorriefen. Kein Wunder also, daß hin und wieder geraten wurde, sich in der Pflanzenwelt nach geeigneten Färbemitteln umzusehen.

 

Haarfarben  heute:

Blond ist die Sehnsucht nach große Welt, mit größter ehrerbietenden Wertschätzung, insbesondere in südlichen Ländern sowie Arabien. In Deutschland erfahren Blondinen oft ernsthafte Anfeindungen durch Südländerinnen oder anderen neid- und haßerfüllten Geschlechtsgenossinnen ... Männer gehören schon rein biologisch zu den Bewunderern, denn blond gilt als Zeichen der Überlegenheit und Begehrlichkeit.

Rot gilt nach wie vor als erotisch, aber auch als bodenständig.

Braun gilt als naturverbunden und arteigen, wenn auch ausdruckslos, die gemeine Brünette wird oft unterschätzt, aber vorwiegend mit Achtung behandelt.

Schwarz, wenn gefärbt, gilt als das Markenzeichen „billiger Tussis“, die man oft in Berlin-Marzahn und anderswo in der BRD antrifft ...  Ihnen werden oft „Porno-Ambitionen“ nachgesagt.

 

Fazit:

Egal, welche Haarfarbe Sie haben, auch wenn diese gefärbt sein sollte, wichtig ist nur eins: daß der helle Strahl Germaniens aus Ihren Augen blitzt!



Nordisch bei Nature?


Der Anteil naturblonder Menschen in Deutschland ist seit 1950 von 40 auf 10 Prozent gesunken.

Heutzutage sind noch ca. 2% der Weltbevölkerung von Natur aus mehr oder weniger naturblond, rotblond, mittelblond oder dunkelblond.

In Deutschland beträgt der Anteil ca. 10%.

Die meisten Blondhaarigen gibt es übrigens in Finnland.



Warum steht "blond" heute für "doof"? 


Warum auch immer - für die meisten sind blonde Frauen einfach der Inbegriff der wünschenswerten Paarungspartnerin

Hunderttausende nicht-blonde Frauen lassen sich blond färben, aber welche blonde Frau läßt sich auf schwarz oder gar brünett färben?

Die Blondinenwitze sind so etwas wie der Aufstand der Habe-Nichtse, eine Oktoberrevolution der genetisch expropriierten von Frauenseite, bzw. der Aufstand der enttäuschten Tanzrandsteher, die sich mit den Witzen über den begehrtesten Frauentyp (dumm, Schlampe) gleich an allen
Frauen rächen wollen ..."

Ein Kommentar von Karl Berger
Zeitschrift: Der Standard, 22.08.2004



Blondinenwitze


Die geschmacklosen Witze sind eine Nachkriegserfindung der aggressiven Blonden-Hasser-Fraktion und Unterstützer der Rassenmischung. Nach dem II. Weltkrieg haben gewisse Subjekte systematisch mit Hilfe der Massenmedien ein verneinendes Bild der blonden Frau an sich verbreitet. Es ging und geht ihnen darum, die optische Überlegenheit der nordischen Frau als Makel zu etablieren, und dies gelang auch teilweise, insbesondere wenn man die Verbreitung der Blondinenwitze sieht – auch hier sind die Verbreiter oft die eigenen Geschlechtsgenossinnen. In der Berufswelt erkennt man die Wahrheit, echten Blondinen wird mehr zugetraut, diese verfügen durchschnittlich über eine bessere Bildung, sowie über dominanten kulturellen Errungenschaften."

Kommentar von Andreas J. Voigt
Meldung des Deutschherrenklubs


 Der bekannte deutsche Rassenkundler Paul Schultze-Naumburg drückte das, worum es hier geht, in seinem schönen Buch Kunst und Rasse (1935) mit den einfachen Worten aus:

„Wie die Rasse beschaffen ist,
so ist auch ihre Kunst.“
 


Ludwig Ferdinand Clauss
schrieb in seinem Werk Die nordische Seele (1939):

„Wo aber ein Mensch abfällt von seinem eingeborenen Stilgesetz, da wird er zwar nicht ein anderes gewinnen, aber sein eigenes verzerren und entwerten. Eine solche Seele, die nicht im Einklang lebt mit ihrem eigenen Gesetz, führt ein Zwieklangleben: Sie gerät zwischen ihr eigenes und das fremde Gesetz und fühlt sich heimlich minderwertig in den Augen beider, wenn auch dieser Wertverlust bei weitem nicht immer ins Bewußtsein tritt. Der 'Stil' (oder Unstil), in dem sie nun lebt, ist ein Zerrbild ihres eingeborenen Stiles.“ 


~ Neandertaler ~

 
... Der moderne Mensch ist ein degeneriertes, schwaches Wesen. Neandertaler waren ihm intellektuell überlegen, und sie sahen besser aus. Mit ihren blonden Haaren, den hohen Wangenknochen und kräftigen Gesichtszügen müssen sie wie eine Rasse von Supermodels gewirkt haben. ...
 
Zum Glück tragen wir blonde Neandertalergene in uns, die unsere Spezies vor völliger ...Verdummung bewahren. Obwohl wir auch so noch jede Menge Dummheit an den Tag legen. ...
 
Die angebliche Dummheit blonder Menschen ist ein Vorurteil der Dunkelhaarigen, das von dem wahren Problem der Welt ablenken soll, nämlich den Unzulänglichkeiten der Dunkelhaarigen. Machen Sie mal eine Liste der dümmsten Menschen der Geschichte. Sie werden feststellen, daß sie alle dunkelhaarig waren."

                                      Michael Crichton, NEXT, Seite 276-277

Make a free website with Yola