Wir sagen MUTTI und VATI!

Gleich Vorweg: Wir sind keine Lateiner, Italiener oder Franzosen, wir Deutsche sagen Mutter und Vater und rufen sie liebevoll Mutti und Vati. Mama und Papa sollte etwas für Südländer sein, die germanische Rasse hat ihren eigenen Sprachgebrauch, den es gilt zu schützen!

 

„Eine Frau, die ihren Kinderwagen vor sich herschiebt, hat das Recht, zum Sieger von Sedan und zum Dichter des Faust zu sagen: Bitte gehen Sie mir aus dem Wege!“

                                                                      Fürst Otto von Bismarck, 
                                                                                                 deutscher Reichskanzler



Mutter:
Liebe Mutti, hör' mal zu, niemand ist so lieb wie du.

Die Rolle der Mutter ist von der Natur vorgegeben, wechselte aber im Laufe der Geschichte mehrmals ihre Wertigkeit. Generell ist sie mit der gesellschaftlichen Stellung der Frau vergleichbar. Kinderreichste Mutter Deutschlands ist Barbara Stratzmann mit 53 beglaubigten Kindern (im 15./16. Jahrhundert). Die jüngste Mutter der Welt wurde die Peruanerin Lina Medina im Alter von fünf Jahren. Das Durchschnittsalter, in dem deutsche Frauen erstmals Mutter werden, lag 2007 bei 26 Jahren, in den 1960er Jahren lag es bei 23 Jahren.

Das altgermanische Stammwort móðir (althochdeutsch: muoter) ist der Ursprung für die heutige Bezeichnung der Mutter in den meisten indogermanischen Sprachen. Ebenso werden auch heute noch in vielen Kulturen ähnliche Worte für Himmel und Mutter verwendet. Das Wort Mama kommt aus dem lateinischen mamma und bedeutet so viel wie Brust, Brustwarze oder auch Euter.



Vater:
Vati ist der Beste und wird's schon richten!!!

Der Begriff „Vater“ gehört ebenso wie viele andere Verwandtschaftsbezeichnungen zu den ältesten Teilen des Wortschatzes und geht auf eine vielen heutigen indogermanischen Sprachen gemeinsame Vorform zurück.

Mit dem deutschen Begriff „Vater“ urverwandte Entsprechungen in anderen indogermanischen Sprachen sind im Altgermanischen faðir, im Sanskrit (altindisch) pitar, im Griechischen pater, im Lateinischen pater, sowie im Alt-, Neuirischen athir (ahir).

Als deutschsprachige Varianten sind unter anderem zu nennen Ätti (in einigen deutschschweizer Dialekten), im Althochdeutschen fater (ähnlich wie in der westgermanischen Sprache Englisch gebräuchlichen father) und im Neuhochdeutschen Vater. Aus dem 4. Jahrhundert ist Gotisch fadar überliefert.

Der Begriff Vater wird in anderen Zusammenhängen als Begründer, Verursacher oder Erzeuger verwendet; beispielsweise als „der Vater des Gedankens“ oder „der Vater des Erfolges“. In alten Redewendungen wie „die Väter sagten ...“ steht „Väter“ für die Vorfahren. Genauso wird Vaterland auch im Sinne von Heimat gebraucht.

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